Der Wettkampfbericht folgt:
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Dienstag, 10. Juli 2012
Dienstag, 21. Februar 2012
Sonntag, 19. Juni 2011
Der 3.RIESLINGMAN in Rüdesheim am Rhein! Geschafft...und er klingt harmloser als es war!
Es sollte eigentlich ein Trainingswettkampf her: nach Durchforsten des Triathlon-Terminkalenders
kam ich nach einiger Suche auf die Rieslingman-Seite und meldete mich an.
Anja wusste von ihrem Glück noch nichts. Überraschung!!! Und nun waren wir beide angemeldet!
Vor einer Woche kam ich dann auf die Idee mal die Radstrecke anzugucken und fiel fast vom Glauben ab...nur hoooooooch und runter!
Na super, das war eigentlich nicht der Plan, aber Abmelden kam auch nicht in Frage.
Nach Abfahren der Radstrecke durch Weinberge und hoch zum Presberg war klar: ein schwierigeres Höhenprofil auf einer Olympischen Disziplin hatte ich noch nicht.
Anja, die zum zweiten mal auf dieser Distanz startete, lachte nur hysterisch auf der Autofahrt.
Um 6 Uhr heute morgen klingelte der Wecker.
Los ging es nach Rüdesheim.
Startunterlagen abgeholt, Rad eingecheckt...ich war zu müde um zu schnallen, was hier eigentlich passierte und ich hatte auch ein mulmiges Gefühl bezüglich der Radstrecke.
Die Regenwolken und den Wind versuchte ich zu ignorieren.
Die Schwimmstrecke war im Rüdesheimer Hafen. Durch grosse Bojen gekennzeichnet konnte man die Strecke erahnen.
Wettkampfbesprechung, rein in den Neo und schon standen wir auf dem Steg.
Die Wassertemperatur betrug 20 Grad, also mehr als die Aussentemperatur.
Auf dem Steg zum Einstieg wurde ich nicht gerade dezent darauf hin gewiesen, dass ich, wenn ich so starte, kurz vor der Disqualifikation stehe. Eine grosses Fragezeichen in meinen Gesicht.
Der Grund: Ich hatte meine neuen Kompressionsstulpen von Compressport an.
Ich hatte diese neue Regelung nicht auf dem Zettel..Glück gehabt.
Kompressionsbekleidung ist wohl komplett ab Kniehöhe im Wasser verboten!
Startschuss!!! Die Schwimmstrecke war durch die vielen Gruppen recht angenehm leer.
Ich schwomm gut durch, leider leichte Zickzack-Linien, dennoch kam ich nach 19 min(die Strecke war kürzer) gut wieder aus dem Wasser!
Das Wechseln war ok...dann ging es auf die befürchtete Radstrecke.
Das Zeitfahrrad hätte man gut durch ein Mountainbike tauschen können. Nach 2 Km kamen schon die ersten Anstiege. Durch Weinberge, kleine Wohnviertel....mein Puls purzelte hoch und runter.
Der Asphalt war an vielen Stellen sehr demoliert...Schlaglöcher, Kantsteine und Regenabflussgitter verhinderten ein rundes Fahren.
Nach 5 Km ging es schliesslich auf einer Hauptstrasse hoch zum Presberg. Leider blieb der Regen nicht ganz aus! Oben angekommen konnte man nicht lange Durchatmen. Ich erhaschte einen traumhaften Ausblick auf das Wispertal. Drei Kurven später war für sowas keine Zeit mehr. Ein Helfer wies auf das Runterschalten der Gänge hin und nun wusste ich auch warum: es bäumte sich ein (nach Angaben eines Bewohners) 18%iger Anstieg vor mir auf.
Von diesemTeil wusste ich nichts und war so geschockt dass ich nicht mal auf dem kleinsten Gang hochfuhr. Das ging nur im Stehen..keine Frage! Wer das Runterschalten nicht mehr früh genug mitbekommen hatte, musste runter. Keine Chance! Eine Frau vor mir schob die 500m ihr Rad bergauf.
Mich trieb die Angst umzufallen an die Spitze: geschafft.
Anja hatte ich bis dahin nicht mehr gesehen. Kaum war ich vom Presberg wieder runter, begegneten wir uns an einem Hügel. Sie sah glücklich aus und grinste. Ich war beruhigt, es lief bei ihr gut! Mit einem breiten Grinsen fuhr ich weiter.
Dann ging es bergab und nach noch ein paar knackigen, fiesen Hügeln wieder nach Rüdesheim.
Nach 1 Std. 30 min und grossen Sorgen, dass nach dieser polterigen Hoch-und Runterfahrt mein Rad einen Schaden genommen hatte, kam ich in der Wechselzone an.
Es folgte eine eher einfache Laufstrecke. 4 Runden mit 2,5 km.
Es wurden von allen Seiten alle Teilnehmer angefeuert. Eine tolle Stimmung.
Und man vergass schnell, dass man grad einige Höhenmeter(ich glaube um 750/800)in den Beinen hatte.
Ich fand einen guten Lauf-Rhytmus. Nach 2 Runden begegnete ich wieder Anja.
Sie schien immer noch sehr zufrieden und sie rief mir zu, wie toll sie die Radstrecke fand. Wahnsinn...ihre zweite OD mit diesem Profil und dann das!!!
Nach 48 min Laufen und einer Endzeit von 2 Std. 38 kam ich ins Ziel.
Euphorisch und wenig erschöpft.
Euphorisch und wenig erschöpft.
Es hat einfach viel Spass gemacht.
Kurze Zeit später kam Anja ins Ziel!Auch überglücklich über ihre Leistung!
Glückwunsch!
Toller Wettkampf!!!
Und dann kam noch die Krönung: Ich hatte einen Podestplatz erreicht!
Platz 2 meiner AK und Platz 4 Gesamt!:-)
Anja mit ihrem Platz 10 kam aus dem Strahlen nicht mehr raus:-)
Und so hat der Wettkampf seinem Namen alle Ehre gemacht: neben der Medaille gab es einen Riesling!
Mittwoch, 8. Juni 2011
Sonntag, 5. Juni 2011
Der Ironman 70.3 in Rapperswill
Der Ironman 70.3 in Rapperswil ![]() |
| Die Ruhe vor dem Sturm |
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| AUF-WACHEEEN |
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| Bildunterschrift hinzufügen |
| Wechselzone |
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| Die letzten Vorbereitungen |
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| Wenige Minuten davor...dann fiel der Startschuss! |
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| Nach 37 min war ich raus aus dem Wasser |
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| Bergige Fahrt....nach 45 km ging es in die zweite Runde |
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| ...da sehe ich entspannter aus als ich war.... |
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| Kurz vor dem Zieleinlauf ein Lächeln fürs Foto |
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| Geschafft und geschafft:-) |
So schnell geht das alles immer vorbei! Wahnsinn!
Grundsätzlich bin ich zufrieden. Bis aufs Laufen! Aber jetzt erstmal von vorne.
Start war um 9 Uhr! Eigentlich ne Superzeit, denn nach einigen bewölkten Tagen zuvor, schien die Sonne und es war schon morgens richtig warm.
Kurz vor dem Start ertöhnte die Schweizer Nationalhymne und es kullerten doch ein paar Tränen...
Startschuss!!!!
Das Schwimmen war ein ziemliches Gekloppe. Und ich hatte Mühe in einen Rhytmus zu kommen, weil alle ziemlich wirr von links nach rechts schwommen. Dazu kamen Wellen, von denen mir etwas schwindelig wurde.
Also deshalb waren die ersten 900m sehr mühsam, aber es wurde besser. Und der neue Neo war auch ok, besonders weil er doch etwas dicker ist. Denn das Wasser hatte 18 grad.
Der Rückweg ging schon etwas besser, trotzdem habe ich mich immer gefragt, wie ich 3,8 km in 4 Wochen schaffen kann (puh...gut sowas sollte man sich vielleicht nicht während eines Wettkampfes fragen). Nach 37 min war ich dann durch.
Auf dem Rad brauchte ich etwas Zeit um reinzukommen. Psychologisch war es nicht gut dass ich die Strecke nicht kannte.
Das ist für die Einteilung der Kräfte und für den Kopf zu wenig, gerade wenn man hört dass da einige knackige Berge kommen. Nach 10km kam dann schon der erste Berg der sich auf 1,5 km zog. Ich würde sagen, mit einer 10/11% Steigung.
Dank meiner neuen Übersetzung ging das, aber wenn man nicht drin ist, kommen einem solche Berge wie sonst was vor. Am Strassenrad standen viele Menschen und schrien einen mit "HOPHOP" an!
Keine Zeit fürs Meckern....
Dann kamen die nächsten 20 km immer wieder Anstiege, mal kurz und steil oder stetig mit ca.8/9%. Ständig schrien Menschen oder einheimische Dorfbewohner gaben mit nationalen Instrumenten einen zum Besten.
Nach 45 km ging es in die 2. Runde. Für mich war das psychologisch sehr gut, denn nun konnte ich mich auf die Strecke einstellen.
Nach 2 Std. 50 ging es wieder in die Wechselzone.
Dann folgten 2 Lauf-Runden mit jeweils 10,5km. Die erste Runde ging sehr schwerfällig.
Ich hatte keine Seitenstiche oder Schmerzen und trotzdem hätte ich einfach am liebsten aufgehört. So fing ich an, mir bei den Verpflegungsstationen sehr viel Zeit zu lassen und mit den netten Leuten zu plauschen. Das half natürlich nicht auch nicht viel, die Strecke zu schaffen. Ein Gel musste her.....
Irgendwann dachte ich, das kann ja wohl nicht wahr sein. Los jetzt! Man muss dazu sagen, dass die Laufstrecke auch mitten durch die Pampa ging.
Zumindest die ersten 5 km. Der Rest ging durch die Stadt und da wurde ich motivierter. ....
Sogar die 68 Treppenstufen in der Altstadt gingen noch ganz gut. Nach 7 km setzte sintflutartige Regengüsse ein und meine Schuhe waren doppelt so schwer.
Nach der ersten Runde kam ich wieder an der Haupttribüne vorbei und Anja, Babett und Patrick jubelten mir zu....meine Frage, ob ich aufhören kann, wurde verneint und so trabte ich weiter.
Die 2. Laufrunde ging schon besser..noch ein Gel.
Gefühlt war ich in der 2. Runde um einiges schneller....nach 18 km liefen meine Beine wie von selbst, allerdings fühlte ich auch nicht mehr besonders viel.
Nach 5 Std. 29 min und Platz 16 (in meiner AK) kam ich erleichtert und ziemlich erledigt ins Ziel. Ich wurde freudestrahlend empfangen!
Ein insgesamt schöner Wettkampf!!! Der IM 70.3 Rapperswil
Fazit: Ich muss mir für den Marathon in Zürich noch irgendetwas überlegen:-)))Und nach einigen Überlegungen ist klar: Ich habe viiiel zu wenig gegessen.....4 halbe Gels und n bisschen Iso reicht nicht!
Sonntag, 15. Mai 2011
Erster Wettkampf in Hameln-was ein Spaß!
Der erste "Probewettkampf" fand in Hameln statt.
Morgens ging es mit Maike ziemlich übermüdet um 7:30 Uhr los.
200 km vor uns...puh, und das für einen
Sprintwettkampf.
Aber es sollte unser Debüt mit unserem neuen Verein Triteam Schwarme werden.
Nach einer netten Autofahrt wurde erstmal alles geregelt.
Startnummer,Wechselzone...Einlaufen! Die Nervösität stieg.
Gestartet wurde im Schwimmbad...nach 8:30min kam ich zufrieden aus dem Wasser...kein angekündigter Regen weit und breit. Zwar war der Wind auf dem Rad zu spüren, aber auch die 20km vergingen wie im Fluge.
Der anschliessende Lauf war etwas zäh, aber von meinen
Knieproblemen in den vergangenden Wochen war nichts zu spüren-Psycho???
Nach 1Std 06min kam ich als 4. meiner AK mehr als zufrieden ins Ziel!!!
Toller Start in die Saison!!! Mit neuer Euphorie...
Und dem ersten Teamfoto!
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